Ein Altbaukauf kann viele Vorteile bieten. Im Gegensatz zu einem Neubau fallen bei einem Altbau natürlich grundsätzlich die Planungs- und Bauphasen weg. In vielen Fällen ist es möglich, sofort in den Altbau einzuziehen. Dadurch entfallen eventuelle Doppelbelastungen durch Kreditraten und gleichzeitige Mietzahlungen für die aktuelle Wohnung.
Ein Altbau kann außerdem ausgiebig im Vorfeld besichtigt werden. So kann der Zustand der Immobilie durch den potentiellen Käufer entspannt geprüft werden und, falls nötig, auch die Meinung eines Gutachters eingeholt werden.
Auch der besondere Charme eines Altbaus ist für viele Menschen ein unschlagbares Argument, das für den Kauf spricht. Hohe Decken, Ornamente und Stuck lassen sich von der Bauweise eines Neubaus kaum übertreffen.
Diejenigen, die sich für den Kauf eines Altbaus entscheiden, werden außerdem häufig mit einer großzügigeren Bebauung und einem weitläufigeren Grundstück belohnt. Besonders in beliebten Ballungszentrenten fallen die Flächen der Grundstücke wegen des akuten Platzmangels oft nicht sonderlich groß aus. Häufig reihen sich die Gebäude sehr eng aneinander, sodass für einen Garten kaum noch Platz bleibt.
Bei einem Altbau sieht dies in der Regel anders aus. Auch der Finanzierungsbedarf fällt bei einem Altbau in vielen Fällen geringer aus. Kosten können beispielsweise für die öffentliche Erschließung, also die Anbindung an Wasser-, Strom-, Gasleitung oder Verkehrsflächen, eingespart werden. Diese Installationen sind bei einem Altbau schließlich bereits vorhanden. Falls Instandsetzungsmaßnahmen bei einem Altbau notwendig sind, werden diese durch zahlreiche staatliche Förderprogramme bezuschusst. Durch die KfW-Bank werden zum Beispiel Altbau-Sanierungen gefördert, wenn durch diese die Energieeffizienz optimiert wird. So kann die Förderung genutzt werden, um Wärmedämmungen oder Lüftungs- und Heizungsanlagen zu optimieren oder vollständig zu erneuern.